Stadt Bitburg


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Gäßestrepper Brunnen

Wo die Petersstraße in die Hauptstraße einmündet, befindet sich der sogenannte "Gäßestrepper Brunnen". Die Bronzestatuen erinnern an eine Begebenheit aus der Bitburger Stadtgeschichte:

Es war im Dreißigjährigen Krieg und eine schwedische Streitmacht zog plündernd durch die Eifel. Als sie nach Bitburg (Beberig) gelangten, schlossen die Bitburger ihre Tore und versteckten sich hinter den dicken Stadtmauern. Daraufhin belagerten die Schweden das kleine Landstädtchen und bald herrschten Hunger und Elend unter der Bevölkerung. Als man schon an eine Übergabe der Stadt dachte, hatte ein Stadtrat die rettende Idee. Man zog (streppte) den Bitburger Kindern die Felle geschlachteter Ziegen (Gäßen) über und ließ sie so verkleidet über die Stadtmauer tanzen. Die Schweden, die selbst keine großen Vorräte mehr hatten, dachten, dass die Bitburger noch für viele Wochen zu essen hätten. Deshalb gaben sie die Belagerung auf und zogen von dannen. Die geretteten Bitburger aber feierten ein großes Fest und wurden bald in der ganzen Gegend nur noch die „Beberiger Gäßestrepper“ genannt.

Figur am Gaessestrepper-Brunnen
Figur am Gaessestrepper-Brunnen


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