Stadt Bitburg


Seitenkopf Baum

Bitburg

Hauptinhalt

Informationen zum Corona-Virus

An dieser Stelle möchten wir Ihnen die relevanten Informationen der Stadt Bitburg zum Corona-Virus kompakt zusammenfassen.

Darüber hinaus haben wir Ihnen entsprechende Links zum Gesundheitsamt des Eifelkreises und allen übergeordneten Stellen hinterlegt.
Hier erfahren Sie immer aktuell den Stand der Dinge.

Im Download-Bereich finden Sie aktuelle 21. Corona-Bekämpfungsverordnung vom 21. Mai 2021

Lesen Sie zu allen Themen rund um die Corona-Pandemie bitte die bereitgestellten Informationen von Bund und Land (sh. Weblinks).

So erhalten Sie mit einigen Klicks gezielt die Informationen, die Sie persönlich benötigen!

Bezüglich der Entwicklung im Eifelkreis Bitburg-Prüm informieren Sie sich am besten aktuell auf der Kreis-Seite unter www.bitburg-pruem.de .

Bitte helfen Sie mit, dass die Infiziertenzahlen nicht noch weiter steigen und halten sich an die angegeben Festlegungen!!

Erlass
Es haben spätestens mit Wirkung zum12. April 2021 Allgemeinverfügungen mit folgendem Inhalt zu ergehen:

Allgemeinverfügung
1. Die nachfolgenden Vorschriften ergänzen oder ändern die Regelungen der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung (18. CoBeLVO), da im Eifelkreis Bitburg-Prüm die 7-Tage-Inzidenz an drei Tagen in Folge den Wert von 50 überstiegen hat.

2. Abweichend von § 5 Abs. 18. CoBeLVO sind gewerbliche Einrichtungen, soweit in dieser Allgemeinverfügung nichts Abweichendes bestimmt ist, für den Kundenverkehr geschlossen. Sie dürfen nur öffnen, wenn nach vorheriger Vereinbarung Einzeltermine vergeben werden, bei denen pro angefangene 40 qm Verkaufsfläche einer Kundin oder einem Kunden zeitgleich Zutritt zu der Einrichtung gewährt wird. Bei den Einzelterminen gilt die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4 17. CoBeLVO mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist und die Pflicht zur Kontakterfassung nach § 1 Abs. 8 Satz 1 18. CoBeLVO. Die Termine sind so zu vergeben, dass sichergestellt ist, dass Ansammlungen von Personen in oder vor den Einrichtungen vermieden werden. Zwischen den Terminen sind die Räumlichkeiten regelmäßig zu lüften. Diese Vorgaben gelten auch für Büchereien und Archive. Abhol-, Liefer- und Bringdienste gewerblicher Einrichtungen sind nach vorheriger Bestellung unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen zulässig.

3. Von der Schließung nach Ziffer 2 ausgenommen sind lediglich
a) Einzelhandelsbetriebe für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Getränkemärkte, Drogerien, Babyfachmärkte,
b) Verkaufsstände auf Wochenmärkten, deren Warenangebot den zulässigen Einzelhandelsbetrieben entspricht,
c) Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser,
d) Tankstellen,
e) Banken und Sparkassen, Poststellen,
f) Reinigungen, Waschsalons,
g) Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf, Buchhandlungen,
h) Baumärkte, Tierbedarfsmärkte und Futtermittelmärkte,
i) Großhandel,
j) Blumenfachgeschäfte,
k) Gärtnereien, Gartenbaubetriebe, Gartenbaumärkte.

4. Bietet eine Einrichtung neben den in Ziffer 3 genannten Waren oder Dienstleistungen weitere Waren oder Dienstleistungen an, ist dies zulässig, soweit in dieser Verordnung nichts Abweichendes bestimmt ist und das weitere Waren- oder Dienstleistungsangebot nicht den Schwerpunkt des Verkaufssortiments oder Angebots bildet.

5. In den Einrichtungen nach Ziffer 3 gelten sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien, insbesondere in Wartesituationen, das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1, die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist, und die Personenbegrenzung nach § 1 Abs. 7. Die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4 gilt auch im unmittelbaren Umfeld der Einrichtung oder auf Parkplätzen. Die Personenbegrenzung nach § 1 Abs. 7 gilt nicht
1. auf Wochenmärkten gemäß Ziffer 3 b) sowie
2. in persönlichen Beratungsgesprächen, wenn sich ausschließlich Personen, die höchstens zwei Hausständen angehören, in einem Raum aufhalten.

6. Abweichend von § 10 Abs. 1, Abs. 2 18. CoBeLVO ist die sportliche Betätigung im Amateur- und Freizeitsport in Einzelsportarten auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen nur im Freien und nur mit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen zulässig. Im Übrigen gilt das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1 während der ge-samten sportlichen Betätigung. Training im Amateur- und Freizeitsport ist in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Trainerin oder einem Trainer im Außenbereich und auf öffentlichen und privaten Außensportanlagen zulässig. Hier-bei gilt das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1 während des gesamten Trainings.

7. Entgegen § 15 Abs. 2 18. CoBeLVO ist der Proben- und Auftrittsbetrieb der Breiten- und Laienkultur untersagt.

8. Auf die Bußgeldvorschrift des § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG sowie die Strafvorschrift des § 74 IfSG wird hingewiesen; ebenso auf den § 24 der 18. CoBeLVO.

9. Die Allgemeinverfügung gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 1 Absatz 1 Landesverwaltungsverfahrensgesetz – LVwVfG – in Verbindung mit § 41 Absatz 4 Satz 4 Verwaltungsverfahrensgesetz – VwVfG) und tritt am 13.04.2021 um 0:00 Uhr in Kraft.

10. Diese Allgemeinverfügung tritt mit Ablauf des 23.04.2021 außer Kraft.
Die Corona-Warn-App hilft dabei festzustellen, ob jemand in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können die Infektionsketten schneller unterbrochen werden.
Die App ist ein Angebot der Bundesregierung.
Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig.
Sie ist kostenlos im AppStore und bei Google Play zum Download erhältlich.

Für Solo-Selbstständige und Unternehmer in Rheinland-Pfalz:

Auf folgenden Seiten finden Sie zahlreiche Informationen zur Unterstützung und Beratung.


Bitte beachten Sie auch die Detailinfos des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau: https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/

 

die Änderungen der Corona-Beschlusslagen des Bundes stellen insbesondere Bürgerinnen und Bürger mit geringen Kenntnissen der deutschen Sprache vor Herausforderungen.  Das Integrationsministerium weist darauf hin, dass die neuen Corona-Beschlüsse nach dem Bund-Länder Treffen vom 3. März 2021  in sieben verschiedene Sprachen übersetzt wurden und unter
 

https://corona.rlp.de/de/service/information-in-your-language/


 
abgerufen werden können.  
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Corona-bedingt ist der Zugang zum Rathaus der Stadt Bitburg – wie bei den meisten öffentlichen Stellen - nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation ist es unerlässlich, persönliche Kontakte zu minimieren. Um die Vereinbarung von Terminen für die Bevölkerung zu vereinfachen, stellt die Stadt einen Online-Terminkalender für die besucherstärksten Bereiche Einwohnermeldeamt/Bürgerbüro, Standesamt und Ordnungsamt auf der Seite www.bitburg.de bereit.

Zu finden ist der Online-Terminkalender im Bereich Bürger im Menü „Service“ oder auch unter



Hier können Sie präzise einen Termin für Ihr Anliegen vereinbaren und finden unter den angebotenen Dienstleistungen unter dem Info-Zeichen auch gleich, welche Unterlagen Sie mitbringen müssen.


Auf diese Weise können Sie verlässlich und stressfrei einen Termin im Rathaus buchen, bei dem Sie Ihr Anliegen vortragen können und keine langen Wartezeiten in Kauf nehmen müssen!


Probieren Sie es einfach aus und nutzen das neue Angebot!

 
Hinweis an alle Besucher des Rathauses

Wenn Sie Ihren Termin im Rathaus wahrnehmen, nutzen Sie zum Eintritt nur den Haupteingang des Rathauses auf dem Rathausplatz. Bitte betätigen Sie hier die Klingel, dann wird Ihnen ein/e Mitarbeiter/in Einlass gewähren.

Bitte desinfizieren Sie sich Ihre Hände an dem im Eingangsbereich platzierten Spender.

Bitte halten Sie die vorgegebenen Abstandsregeln ein (mind. 1,5 Meter). Tragen Sie beim Besuch der Verwaltung sogenannte Alltagsmasken („Community Masken“), um das Ansteckungsrisiko zusätzlich zu minimieren.

Besuchern, die Symptome wie Husten, Halsschmerzen, eine erhöhte Temperatur aufweisen oder mit einem positiv auf Covid-19 Getesteten Kontakt hatten, ist das Betreten des Verwaltungsgebäudes nicht gestattet. Ein Temperaturwarner im Eingangsbereich dient der Überprüfung.

Die Kontaktdaten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden Sie auf www.bitburg.de unter „Ansprechpartner“ oder auf der neuen meinOrt-App der Stadt Bitburg. Vielleicht lässt sich Ihr Anliegen auch auf diesem Wege (oder per Email) regeln. Die zentrale Rufnummer des Rathauses ist 06561-6001-0, die Durchwahl-Nummern und E-Mail-Adressen der Ansprechpartner/innen finden Sie unter www.bitburg.de im Menue „Service“ unter „Ansprechpartner“.



Das Corona-Testzentrum der Stadt Bitburg auf dem Robert-Schumann-Platz in der Alten Kaserne nimmt am Montag, dem 22. März 2021, seine Arbeit auf. Ab diesem Tag kann sich jeder einmal pro Woche kostenlos testen lassen.

Testtermine kann man im Internet (sh. Verweis) oder telefonisch unter
Tel. Nr.: 06561-6001-121 bei der Stadtverwaltung buchen.

Die Terminvergabe im Internet ist zentral über die Kreisverwaltung organisiert, da jeder ggf. auch die eingerichteten Zentren in den Verbandsgemeinden für einen Corona-Test nutzen kann. Dies wurde in einer Videokonferenz zwischen Vertretern des Kreises, der Verbandsgemeinden und der Stadt Bitburg so abgesprochen.

Öffnungszeiten des Testzentrum in Bitburg:
Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 17:00 bis 20:00 Uhr.
Samstag von 10:00 bis 13:00 Uhr.

Das Zentrum besteht aus mehreren Containern, die auf dem Platz aufgebaut sind. Die Anfahrt zum Zentrum erfolgt vom Südring aus über die Else-Kallmann-Straße. Nach dem Test verlässt man das Gelände über die Maria-Kundenreich-Straße und die Mötscher Straße. Alles ist natürlich auch übersichtlich ausgeschildert.

Zahlreiche freiwillige Helfer haben sich gemeldet, um die verschiedenen Aufgaben rund um das Zentrum erledigen zu können. Bürgermeister Joachim Kandels dankt allen für ihren vorbildlichen Einsatz.
Keine Sondernutzungsgebühren für Einzelhandel und Gastronomie

Zur Unterstützung des Einzelhandels in Bitburg haben Bürgermeister Joachim Kandels und die Mitglieder des Stadtrates einstimmig beschlossen, dass die Stadt auf den gebührenpflichtigen Parkplätzen und in den Parkhäusern der Innenstadt bis zum 30. Juni 2021 keine Parkgebühren für Kurzparker erhebt. Ebenfalls kostenfrei können Einzelhändler und Gastronomen ihre konzessionierten Außenflächen in der Fußgängerzone im Jahr 2021 nutzen. Damit verzichtet die Stadt auf Einnahmen von mehr als 100.000 Euro.

Einheimische und Gäste können ab sofort ihr Fahrzeug kostenlos auf einem der rund 2.000 Parkplätze in der Innenstadt abstellen und dann ihren Einkaufsbummel unternehmen.

Dazu bietet der Bitburger Einzelhandel mit ausgewogenen Hygienekonzepten seinen Kunden einen Corona-sicheren Einkauf, egal ob wegen der Inzidenz-Werte freier Einkauf möglich oder Terminkauf vorgeschrieben ist.

Bürgermeister Joachim Kandels: „Noch einmal wagen wir einen finanziellen Kraftakt zur Unterstützung von Handel und Gastronomie in unserer Stadt. Bis zum 30. Juni erhält jeder einen kostenlosen Parkplatz, der seine Geschäfte in Bitburg erledigt. Denn nur, wenn die Menschen in der Region zu ihrer Einkaufsstadt Bitburg stehen, können die vielen Arbeitsplätze bestehen bleiben und die Atmosphäre in unserer Innenstadt erhalten werden.“ Mit dem Verzicht auf Parkgebühren habe die Stadt nun einen weiteren Anreiz dafür geschaffen, in Bitburg einzukaufen.

Die Parkzeiten werden im Übrigen auf zwei Stunden begrenzt, damit die Parkplätze nicht von Dauerparkern belegt werden. Maskenpflicht herrscht in Bitburgs Fußgängerzone nicht.


Außerdem verzichtet die Stadt Bitburg auch auf die Sondernutzungsgebühren, die Einzelhändler und Gastronomen für die Außenflächen zahlen, auf denen sie Ware präsentieren bzw. ihre Gäste bewirten. Durch das Gesamtpaket verzichtet die Stadt auf Einnahmen von mehr als 100.000 Euro.

Darüber hinaus hat Bürgermeister Joachim Kandels mit den Vorsitzenden Gewerbevereins zusätzliche gemeinsame Aktionen und Aktivitäten zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt besprochen. Der Bitburger Frühling soll mit verschiedenen Themenschwerpunkten über mehrere Wochen u. a. auch mit kulturellen bzw. musikalischen Einlagen in Kooperation mit der Kulturgemeinschaft Bitburg erfolgen. Eine Arbeitsgruppe des Gewerbevereins erarbeitet hierzu ein Konzept, das über die Presse, Plakataktionen und soziale Medien positiv für die Stadt Bitburg werbewirksam veröffentlicht werden soll. Ziel ist es, die Einkaufsstadt Bitburg nach dem Lockdown nun startklar mit attraktiven Angeboten für die Kunden zu präsentieren.



Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

in dieser Zeit, in der sich die Umstände täglich verändern und Maßnahmen stündlich umgesetzt werden müssen, möchte ich mich mit meiner Rubrik Auf ein Wort auf dieser Ebene direkt und konkret an Sie wenden: 
Als erstes möchte ich mich bei Ihnen allen bedanken, weil Sie dazu beitragen, dass die neuen Verhaltensweisen in Ruhe und Sachlichkeit umgesetzt werden konnten. Das ist nicht selbstverständlich! Ihre kooperative Bereitschaft, die neuen Verhaltensweisen zum Schutz aller - so bitter und hart sie Sie persönlich auch treffen mögen – mitzutragen, ist ein wichtiger Garant für ein gelingendes Miteinander in dieser umwälzenden Zeit. An vorderster Front geht mein Dank an alle Mediziner, Pflegekräfte, Rettungskräften, Feuerwehren, THW, DRK, Polizei und sozialen Dienste, die sich in unermüdlichem Einsatz zum Wohle aller einbringen und engagieren. Mein Dank gilt den Eltern, die es irgendwie möglich machen, ihre Kinder autonom zu betreuen und dies teilweise unter großen persönlich-wirtschaftlichen Risiken. Ich bedanke mich bei den Unternehmern, Gewerbetreibenden, Einzelhändlern und Gastronomen, die sich in den Öffnungszeiten angepasst haben, Maßnahmen zur Einhaltung der Hygiene ergriffen und ihren Mitarbeitern Optionen eröffnen, diese Krise auf unbürokratische UND zwischenmenschliche Weise anzugehen. Mein Dank gilt aber auch allen anderen Gremien sowie die sehr gute Kooperation mit dem Eifelkreis Bitburg-Prüm, der hier in primärer Verantwortung sehr gute Arbeit leistet. 
Wir stehen im Zentrum eines weltgeschichtlichen Ereignisses, das unsere Gesellschaft genauso verändern und prägen wird, wie es andere historische Momente, wie z.B. die Entdeckung Amerikas, die Industrialisierung, oder 9/11 getan haben. Zukünftige Generationen werden das Jahr 2020 als einen historischen Einschnitt nennen, um ihre Prüfungen zu bestehen und unsere Kinder werden noch ihren Enkeln davon erzählen. In welchem Sinne, bleibt abzuwarten. 
Doch was bedeutet das für uns, die wir diese Zeit konkret erfahren und letztlich überstehen müssen? Schließlich können wir jetzt noch nicht endgültig einschätzen, wo diese Reise hinführt.
In dem Maße, wie es jetzt geboten ist, in unserer Stadt und den Stadtteilen voneinander körperlichen Abstand zu halten, in dem gleichen Maße gilt es jetzt und über die Krise hinaus zwischenmenschlich und solidarisch zusammenzustehen!
Halten wir Augen, Ohren und Herz offen für den anderen. Nutzen wir die uns dafür zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. 
Ich nehme mit großem Respekt zur Kenntnis, dass es eine vielfältige Form von Hilfsbereitschaft auch innerhalb der Bevölkerung unserer Stadt und den Stadtteilen gibt. Weitere Initiativen für die Menschen, welche jetzt aus dem sozialen Radar fallen, isolierte Senioren und Hilfsbedürftigen, müssen Parallelstrukturen geschaffen werden. Ich lade jeden ein mit konstruktiven Ideen, Initiativen und Vorschlägen auf mich zuzukommen, um Umsetzungen möglich zu machen. 
Wir sollten in diesen Tagen auch an unsere Einzelhändler, Hotel- und Gastronomiebetriebe sowie Dienstleister denken, die aufgrund der besonderen Situation ihre Geschäfte schließen müssen. Helfen wir alle mit, dass sie auch künftig mit ihrem Warenangebot in unserer Stadt für uns da sein können. Kündigen Sie daher bestehende Mitgliedschaften, Abos und Verträge nicht auf, nur weil aktuell keine Dienstleistung stattfindet, wie z.B. in Vereinen, Fitness-Studios. Richten Sie Ihr Kaufverhalten, sobald Sie wieder können, auf die Unterstützung und Nutzung des lokalen Angebots aus.
Ein Wort auch an unsere Jugend und Kinder, die sich verständlicherweise um ihren Spaß an den Feiern betrogen fühlen. Auch euch möchte ich für Euer Verständnis danken. Ich weiß nicht, ob es zur jetzigen Zeit ein Recht auf Spaß und Party gibt, sicherlich aber gibt es ein Recht auf Freude und wenn ihr zum Wohl anderer eure Feierlichkeiten aufschiebt, dann habt Ihr etwas länger von der (Vor-)Freude und ihr könnt euren Spaß später doppelt genießen – mit gutem Gewissen. 
Als vor einigen Wochen am Aschermittwoch die Fastenzeit begann, war mir nicht klar, dass dies die Fastenzeit meines Lebens werden würde – Verzicht auf Beda Markt, Verzicht auf Bundesliga, Verzicht auf Kino, Verzicht auf Schwimmbad, Verzicht auf Kommunion, Verzicht auf ITB, Verzicht auf kulturelle Veranstaltungen etc. pp. Wem geht  es heute nicht so?  
Das heißt aber nicht, dass 2020 offiziell abgesagt ist. Jede Krise hat ihre Chancen! Und wir werden gemeinsam an dieser Sache reifen. 

Wir wollen die kommende Krise nicht naiv und leichtsinnig, aber auch nicht mutlos angehen und auf die Kraft der Gemeinschaft, nicht zuletzt auf die Gemeinschaft mit Gott, vertrauen. Bitburg hat schon andere Zeiten gemeistert und wird es auch diesmal. 
Meine persönliche Sprechstunde im Rathaus muss derzeit leider auch ausfallen. Ich bin aber jederzeit für die Bürgerinnen und Bürger und ihre Anliegen da. Sie können mich gerne kontaktieren unter der E-Mail-Adresse kandels.j@stadt.bitburg oder 0151 – 162 166 601.

In diesem Sinne - Bleiben Sie gesund!
Ihr Bürgermeister Joachim Kandels

Während der aktuellen Corona-Krise beginnen manche nach der Hortung von Klopapier nun damit, auch Mineralwasser in großen Mengen zu kaufen. Um in Bitburg hervorragendes Wasser zu genießen, muss man lediglich den Wasserhahn aufdrehen.


Mineralwasser stammt oft nicht aus der Region. Insgesamt über 500 Mineralwässer werden in Deutschland angeboten; fast jede Region hat ihre eigenen Brunnen. Im Prinzip also kann Mineralwasser ein regionales Lebensmittel sein. Dennoch kaufen viele Konsumenten Wasser aus Quellen, die hunderte oder gar tausende Kilometer entfernt liegen. Die langen Transportwege sorgen für unnötige CO2-Emissionen und sind somit unter ökologischen Gesichtspunkten problematisch.

Plastikflaschen sind nicht harmlos. Die meisten Deutschen kaufen Mineralwasser in Einweg-Plastikflaschen aus PET. PET aber wird wie die meisten Kunststoffe unter hohem Energieaufwand auf der Basis von Erdöl hergestellt. Glücklicherweise sind hierzulande inzwischen überwiegend Pfandflaschen im Einsatz. Doch Einweg-Pfandflaschen werden schon nach einmaligem Gebrauch geschreddert und aufwendig recycelt. Anders als beim Glas verbraucht dies viel Energie, und Recycling ist bei Plastik begrenzt möglich.
Die umweltfreundlichste Lösung ist Leitungswasser, da weder Verpackung noch Transport notwendig sind. Wenn man Trinkwasser mit Kohlensäure trinken möchtet, kann man einen Wassersprudler dazukaufen.

Mineralwässer schwanken preislich zwischen knapp 15 Cent bis 70 Cent für ein Liter und auch schon mal zwei bis drei Euro für 1,5 Liter Flasche.
Für dieselbe Menge Leitungswasser fallen nicht einmal 2 Cent an. Und das Leitungswasser ist von höchster Qualität. Dafür sorgen in Bitburg die Mitarbeiter der Stadtwerke, die das Wasser aus dem rund 300 Meter tiefen Tiefbrunnen fördern und ständig überprüfen, bevor es ins Leitungsnetz eingespeist wird. Vergleichswerte zeigen, dass das Bitburger Wasser jederzeit die Qualität eines Mineralwassers hat bzw. es sogar noch übertritt.
Wer also auf Leitungswasser umsteigt, kann die Umwelt schützen und eine ganze Menge Geld sparen. Und muss auch in Zeiten des grassierenden Corona-Virus keine Hamsterkäufe von Mineralwasser vornehmen.

Weiter Infos Thema Bitburger Wasser finden Sie im Internet unter https://www.stadtwerke-bitburg.de .

Menschen mit psychischen Erkrankungen stellt die aktuelle Situation vor besondere Herausforderungen. Soziale Isolation, Veränderungen der routinierten Abläufe und Angst und Ungewissheit setzen dieser Personengruppe besonders zu. Wie uns das zuständige Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie mitteilt, gibt es nunmehr ein Web-Angebot für diesen Bereich. Es wird betrieben vom Landesverband Psychiatrie-Erfahrene Baden-Württemberg e. V. und findet die Unterstützung des Landesnetzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit in Rheinland-Pfalz e.V für psychisch kranke Menschen in Rheinland-Pfalz e.V.

Sie erreichen das Angebot unter www.rettungs-ring.de