
Anhand der Ausbreitung im Saarland zeigte er anschaulich, wie sich die Population dort in den vergangenen Jahren bereits entwickelt hat. „Die invasive Art ist nach Norden Deutschlands auf dem Vormarsch und bereits im Raum Trier angekommen“, so Frey. Dank des dortigen Vereins Velutina Netzwerk Saar konnte die Population spürbar eingedämmt werden.
Bürgermeister Heiko Jakobs unterstreicht die Dringlichkeit des Handelns: „Wir wollen uns in Bitburg frühzeitig der Situation stellen. Die Ausbreitung einzudämmen wird nur gemeinsam gelingen.“ Er ruft auf, sich an der Aktion zu beteiligen und Verantwortung zu übernehmen – entweder aktiv bei der Nestbekämpfung oder später als Melder der Hornissennester.
Derzeitiges Ziel ist es, frühzeitig ein flächendeckendes Netzwerk aus ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aufzubauen, um die Ausbreitung der invasiven Art einzudämmen. Gesucht werden Freiwillige, die in Zweierteams organisiert in den einzelnen Stadtteilen sowie im gesamten Stadtgebiet tätig werden. Die Teams sollen bereits im Frühjahr aktiv werden, um entdeckte Nester der Asiatischen Hornisse möglichst im frühen Stadium zu entfernen.
Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Alle Ehrenamtlichen erhalten eine Einweisung und Schulung. Darüber hinaus werden sie mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet, um die Einsätze sicher durchführen zu können. Auf städtischen Flächen wird die Bekämpfung durch die Mitarbeitenden des Bauhofes übernommen.
Erfreulicherweise haben sich bereits erste Ehrenamtliche gemeldet. Dennoch werden weiterhin engagierte Helferinnen und Helfer gesucht, um eine möglichst flächendeckende Betreuung sicherzustellen.
Weitere Informationen – insbesondere ein Mitschnitt der Informationsveranstaltung – finden Interessierte unter: www.bitburg.de/asiatische-hornisse
Ein erstes gemeinsames Treffen zur weiteren Vorstellung des Vorgehens findet statt am:
Dienstag, 31.03.2026, 17.30 Uhr im Bitburger Rathaus, kleiner Sitzungssaal
