Die mittelfristige Betriebsplanung dient der Sicherstellung einer ordnungsgemäßen, nachhaltigen und umweltgerechten Bewirtschaftung der Wälder. In diesem Forsteinrichtungswerk werden Nutz- und Schutzfunktion sowie die Bedeutung des Waldes für die Gesundheit und Erholung des Menschen untersucht und die Weichen für Maßnahmen gestellt, die in den nächsten zehn Jahren dort ausgeführt werden sollen.
Der Stadtwald Bitburg umfasst eine Gesamtbetriebsfläche von 853,1 Hektar. Davon sind 437,8 Hektar dem Wirtschaftswald und 415,3 Hektar dem Erholungswald (Königswäldchen, Auf Kolmeshöh, der „Alert“ in Mötsch sowie der Bedhard südlich der B 50) zuzuordnen.
Für diese Fläche hat der Forstexperte Simon Schmitz vom Büro FuNat in Pluwig– in Zusammenarbeit mit dem hiesigen Forstamt, dem Forstrevier und der Stadtverwaltung Bitburg - den zehnjährigen Betriebsplan zum Stichtag 1. Oktober 2026 erstellt.
Durchschnittlich sollen in den kommenden zehn Jahren im Wirtschaftswald jährlich knapp 3.000 Festmeter Holz geschlagen werden, davon rund 1.900 Festmeter an Nadelholz, vornehmlich im Bereich Waxbrunnen, sowie rund 650 Festmeter Buche. Im Erholungswald werden jährlich insgesamt rund 1.400 Festmeter geschlagen, davon gut 1.100 Festmeter an Laubwald, der Rest an Nadelholz.
Mit beschlossenen Werk stellt die Stadt Bitburg die Weichen für eine zukunftsfähige, nachhaltige und naturnahe Bewirtschaftung ihrer Wälder – zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger sowie der Umwelt.
