Regelmäßig kommt es im direkten Umfeld der Grundschule Bitburg-Süd zu einem stark erhöhten Aufkommen an „Elterntaxis“. Besonders zu den Stoßzeiten am Morgen (07:30 – 08:30 Uhr) und am Nachmittag (12:00 – 16:30 Uhr) halten Fahrzeuge im Eingangsbereich der Schule, wenden oder parken in zweiter Reihe. Diese unübersichtliche Situation führt zu erheblichen Einschränkungen der Sichtbeziehungen für alle Verkehrsteilnehmer, schafft gefährliche Querungssituationen für Grundschulkinder, Fußgänger sowie Radfahrer und verursacht allgemeine Verkehrsbehinderungen. Da Grundschulkinder aufgrund ihres Alters und ihrer noch nicht voll entwickelten Verkehrsübersicht als besonders schutzbedürftig gelten, ist diese Situation untragbar.
Mit der Einrichtung der Elternhaltestelle, die sich in kurzer Entfernung (ca. 200 Meter) zur Schule befindet, wird der Bring- und Holverkehr gezielt vom unmittelbaren Schuleingangsbereich wegverlagert. Dies reduziert die gefährlichen Haltevorgänge und verbessert die Übersichtlichkeit der gesamten Verkehrssituation maßgeblich.
Ein weiterer positiver Effekt der neuen Regelung ist die Förderung der Selbstständigkeit der Kinder. Der verbleibende kurze Fußweg von der Haltestelle zur Schule unterstützt die schulische Verkehrserziehung und trägt dazu bei, dass die Kinder lernen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen.
Die Beschilderung der neuen Elternhaltestelle erfolgt nach den Empfehlungen des ADAC und wird zusätzlich durch Fahrbahnmarkierungen deutlich sichtbar gemacht. Um die Maßnahme zu ermöglichen, wird der vorhandene Radschutzstreifen in diesem Bereich entfernt und auf den parallel verlaufenden Fußweg verlagert.
Die Stadt Bitburg ist überzeugt, dass diese Maßnahme die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs im Umfeld der Grundschule Bitburg-Süd nachhaltig verbessern wird.
