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Herzlich willkommen auf dem archäologischen Parcours durch Bitburg!
Bitburg, das römische Beda, entstand im frühen 1. Jahrhundert nach Christus als Straßenstation an der wichtigen Römerstraße von Trier nach Köln. Die Siedlung (lateinisch vicus) entwickelte sich im 2. und 3. Jahrhundert zu einem großen Straßendorf mit Wohngebäuden aus Stein, Handwerksbetrieben, Verkaufsläden, Tempeln, einem Theater und einem Gräberfeld.
Es gab wohl auch Kneipen, Herbergen, Stallungen und Badegebäude. Mit dem Aufstieg der Stadt Trier zur Kaiserresidenz gewann Bitburg in der Spätantike eine neue Bedeutung. Im 4. Jahrhundert errichtete man hier eine 1,7 ha große Befestigung (lateinisch castrum) mit 3,80 m starken Mauern.
Ähnliche Befestigungen gab es z. B. auch in Jünkerath, Neumagen, Pachten, Saarbrücken oder Arlon. Das Bitburger castrum diente der Kontrolle der Straße, der Lagerung von Nahrungsmitteln und Ausrüstung für die spätrömische Armee, der Absicherung der Kaiserresidenz Trier sowie dem Schutz der lokalen Bevölkerung. Nach dem Ende des weströmischen Reiches blieb Bitburg weiter besiedelt. Davon zeugen die frühmittelalterlichen Gräber, die nun nahe am castrum angelegt wurden.
Auch in den folgenden Jahrhunderten wurde das castrum nicht abgerissen. Um 1340 hat man eine neue Stadtmauer an den römischen Mauerring angebaut. Die weitere Nutzung ist der Grund, warum Bitburg zu den am besten erhaltenen spätrömischen Befestigungsanlagen nördlich der Alpen zählt. Über 2000 Jahre Bitburger Geschichte prägen das Stadtbild bis heute.
„All dies können Sie an den 11 Stelen des archäologischen Parcours analog und digital erleben.“

