Aus der Stadtgeschichte:
Bitburger Stadtwappen stammt aus dem 13. Jahrhundert

Im Gegensatz zu einem Logo ist das Wappen das Hoheitszeichen einer Kommune, das bis zu seiner Genehmigung ein entsprechendes Verfahren durchlaufen muss. Das Wappen ist auch ein wichtiger Bestandteil des Dienstsiegels, mit dem Urkunden, Verträge und weitere amtliche Dokumente versehen werden.

Und das Bitburger Wappen hat einen historisch bedeutsamen Hintergrund:

Die Ursprünge des Bitburger Stadtwappens gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. Seit 1248 ist die Führung von Siegeln nachweisbar, deren Bilder eine mehrtürmige Burg oder einen Turm, später dazu Kreuze und Sterne bildeten. 1857 wurde der Stadt das Recht verliehen, das von der damaligen Stadtverordnetenversammlung vorgeschlagene Stadtwappen zu führen. 1909 genehmigte der damalige Kaiser Willhelm II. in seiner Funktion als preußischer König das noch heute übliche Wappen.

Das offizielle Wappen der Stadt Bitburg geht auf ein Siegel aus dem Jahr 1336 zurück. Auf diesem Siegel sind das dreizinnige Tor, die Sterne und Nagelspitzkreuze schon zu erkennen.

Eine schöne Beschreibung des Wappens lieferte der Trierer Regierungspräsident Dr. Baltz bei der Eröffnung der Bahnstrecke Bitburg – Erdorf am 20. Januar 1910:

„Die Mauerkrone schließt oben das Wappen und erinnert an die alte Zeit, wo die Stadt auch wilden Horden Trutz bot. Darunter steht das offene Tor, das darauf hindeutet, dass die Bürger trotz aller Drangsale die städtischen Freiheiten gewahrt haben.

Neben dem Tor stehen zwei Kreuze. Sie weisen auf die zwei Kirchtürme der Stadt hin und ermahnen, dass Gottesfurcht und religiöser Sinn die Grundlage alles Gedeihene sind. Über den Kreuzen sind Sterne oder wichtiger, wie die Heraldik lehrt, Sporen; denn Bitburg stand lange unter der Lehenshoheit fürstlicher Herren. Jeder muss an seinen Stern glauben.

Möge das Vertrauen auf seinen Stern bewirken, dass Bitburg immer blühe, wachse und gedeihe …“

Neben dem Wappen ist auch die Fahne wichtiges Erkennungsmerkmal einer Stadt. Bitburgs Fahne trägt die Farben blau, gold und rot. Sie geht vermutlich auf das 16. Jahrhundert zurück, als Bitburg als Teil Luxemburgs zu den Spanischen Niederlanden gehörte.