Eifelkreis und Kommunen planen gemeinsame Strombilanzkreise für mehr Klimaschutz und stabile Energiekosten

Nun hat der Stadtrat einstimmig beschlossen, die Strombewirtschaftung der Kommunalen Liegenschaften und der Liegenschaften der Abwasserbeseitigung ab 2027 gemeinsam mit den kommunalen Partnern des Eifelkreises im Bilanzkreismodell durchzuführen und die KNE AöR mit der Umsetzung des Bilanzkreismodells ab 2027 zu beauftragen.

Mit den geplanten Bilanzkreismodellen sollen Stromkosten gesenkt, der Eigenverbrauch aus eigenen Erzeugungsanlagen erhöht und die Nutzung regionaler Energie wirtschaftlich effizient organisiert werden. Gleichzeitig schaffen die Modelle die Grundlage für den weiteren Ausbau kommunaler PV-, Windkraft-, Wasserkraft- und Biomasseanlagen.

Für den Bereich „Kommunale Liegenschaften“ und den Bereich „Abwasser“ sind aus beihilferechtlichen Gründen getrennte Bilanzkreise vorgesehen. Die Einführung wird derzeit organisatorisch und technisch vorbereitet. Der Start ist ab 2027 geplant.

Die KNE AöR soll das Bilanzkreismanagement übernehmen. Sie verfügt bereits über erfolgreiche Erfahrungen in der energiewirtschaftlichen Steuerung im Wasserbereich und bietet den beteiligten Kommunen eine verlässliche und rechtssichere Struktur für die gemeinsame Umsetzung. Die Stadt erwirbt in dem Zusammenhang einen Geschäftsanteil von 1 Prozent an der KNE AöR. Das hat der Stadtrat ebenfalls einstimmig beschlossen.

Mit dem Vorhaben setzen die kommunalen Partner ein starkes Zeichen für regionale Zusammenarbeit, Klimaschutz und eine zukunftsfähige, wirtschaftliche Energieversorgung.