Hier folgen Informationen zur Asiatischen Hornisse
Gemeinsamer Kampf gegen die Asiatische Hornisse in Bitburg
Die Asiatische Hornisse breitet sich zunehmend auch in Rheinland-Pfalz aus und wurde bereits mehrfach in unserer Stadt nachgewiesen. Die invasive Art stellt insbesondere für Honigbienen und andere Insekten eine Gefahr dar. Sie ist aber auch gefährlich für Menschen und Haustiere.
Um eine weitere Ausbreitung möglichst frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, bittet die Stadt Bitburg die Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung.
Wenn Sie ein Nest oder einzelne Tiere der Asiatischen Hornisse entdecken, melden Sie den Fund bitte über das Kontaktformular unten auf dieser Seite.
In öffentlichen Einrichtungen übernimmt ein Team des städtischen Bauhofes die Entfernung bestätigter Nester. Im übrigen Stadtgebiet sowie in den Stadtteilen wird diese Aufgabe von einem wachsenden Team ausgebildeter Ehrenamtlicher übernommen.

Wie erkenne ich die Asiatische Hornisse?
Die Asiatische Hornisse ist etwas kleiner als die heimische Europäische Hornisse und wirkt insgesamt dunkler. Typische Merkmale sind:
- überwiegend dunkelbrauner bis schwarzer Körper
- gelbe Beinenden („gelbe Füße“)
- schmaler gelb-oranger Streifen am Hinterleib
- orangefarbenes Gesicht
Die Tiere sind häufig an blühenden Pflanzen, Fallobst oder in der Nähe von Bienenstöcken zu beobachten.
Wichtig: Die Asiatische Hornisse ist nicht grundsätzlich aggressiver als heimische Wespen- oder Hornissenarten. Wie bei allen staatenbildenden Insekten gilt jedoch: Abstand zum Nest halten.
Wie sehen Nester der Asiatischen Hornisse aus?
Die Nester sind meist kugel- oder birnenförmig und können einen Durchmesser von über einem Meter erreichen. Sie bestehen aus einer papierartigen Struktur aus zerkautem Holzmaterial.
Man unterscheidet:
Foto Primärnest - folgt
Foto Sekundärnest - folgt
Primärnester
Kleine tennisballgroße Nester im Frühjahr, oft geschützt unter Dachvorsprüngen, in Carports, Gartenhäusern oder Schuppen.Sekundärnester
Große Hauptnester ab dem Sommer, meist hoch oben in Bäumen – häufig in 10 bis 20 Metern Höhe.Die Einflugöffnung befindet sich typischerweise seitlich am Nest.
Was sollte ich bei einer Sichtung beachten?
- Halten Sie Abstand zum Nest und vermeiden Sie Erschütterungen.
- Versuchen Sie nicht, ein Nest selbst zu entfernen.
- Vermeiden Sie hektische Bewegungen in Nestnähe.
- Fotografieren Sie das Tier oder Nest möglichst aus sicherer Entfernung.
- Melden Sie Sichtungen bitte über das Kontaktformular auf dieser Seite.
Die Stadt Bitburg koordiniert anschließend die Prüfung und – falls erforderlich – die fachgerechte Entfernung.
Kann auch ich das Ehrenamts-Team unterstützen?
Sehr gerne. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Sie erhalten eine Schulung sowie die notwendige Schutzausrüstung.
Infos gibt es bei unserem Leiter des Bauhofes, der das Projekt koordiniert: Carsten Emonts, Telefon: 06561/670989, e-mail: emonts.c@bitburg.de
Kontaktformular für ehrenamtlich interessierte aus Bitburg und den Stadtteilen
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Mitschnitt der Informationsveranstaltung mit Imker Jonas Frey am 11.03.2026 im Haus Beda:
(c) Offener Kanal Bitburg e.V.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Mit Ihrer Mithilfe können Sichtungen frühzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen koordiniert werden. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der heimischen Artenvielfalt und der Bevölkerung.
