Verkehrsberuhigung Stahler Weg – Ausbaumaßnahmen

Am 01. 07.2026 führten die anwesenden Anlieger erneut massiv Klage darüber, dass im Stahler Weg – trotz der Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h, die für die gesamte Ortslage Stahl gilt – viel zu schnell gefahren wird. Das gilt auch für die Oberweiser Straße, wo ebenfalls viele Autofahrer sich nicht an die geltende Höchstgrenze halten. Die Auswertung der vorhandenen Geschwindigkeitsanzeigen ergab, dass an allen 3 Standorten (Stahler Weg, Oberweiser Straße Kapelle und Oberweiser Straße Bushaltestelle) häufig gegen das Tempolimit verstoßen wird. Die gemessenen Höchstgeschwindigkeiten in beiden Fahrtrichtungen lagen teilweise um mehr als das 3-fache über den zulässigen 30 km/h. Spitzenreiter im Bereich der Altortslage war ein Verkehrsteilnehmer (Oberweiser Straße, Standort Kapelle) mit 91 km/h, gefolgt von 89 km/h an der Bushaltestelle in der Oberweiser Straße. Im Stahler Weg betrug der höchste gemessene Wert 95 km/h. Eine solche Fahrweise ist unverantwortlich. Leider ist eine permanente Überwachung der Geschwindigkeit aufgrund personeller und materieller Engpässe bei der zuständigen Polizei nicht möglich. Bisher wurden Kontrollen sporadisch durchgeführt. Der Wunsch der Versammlungsteilnehmer war es, dass in Zukunft häufiger kontrolliert wird.

Der Ortsbeirat Stahl hat sich in seiner Sitzung am 07.05.2026 mit Vorschlägen der Stadtverwaltung zur Pflanzung von Straßenbegleitgrün (Hochstämme) und Optimierung der Parkflächen im Stahler Weg befasst und den Vorschlägen der Stadtverwaltung zugestimmt. Die Planung wurde den Anliegern in der Versammlung vorgestellt und stieß überwiegend auf eine positive Resonanz.

Die vorhandenen Parkflächen werden arrondiert und so neu zugeschnitten, dass der Begegnungsverkehr, insbesondere Linienbus/LKW, besser fließen kann. Im Bereich der Pflanzflächen wird die Fahrbahn saniert. Ggfs. werden auch die angrenzenden Bürgersteigflächen gepflastert. Das Straßenbegleitgrün wird sich positiv auf die Straßenraumgestaltung auswirken und zur Reduzierung der Geschwindigkeit beitragen.

Die Kosten des Projektes werden zu 90 % von Bund und Land gefördert. Auf die Anlieger kommen keine Kosten zu.

Mit der Baumaßnahme wird voraussichtlich im Herbst d.J. begonnen. Über die Zeitdauer und verkehrslenkende Maßnahmen wird rechtzeitig in den Rathausnachrichten informiert.

Anschließend an die Pflanzung des Straßenbegleitgrüns erfolgt eine Oberflächensanierung der Fahrbahn. Hierbei handelt es sich um eine Unterhaltungsmaßnahme, die aus dem städtischen Haushalt finanziert wird. Auf die Anlieger kommen keine Kosten zu.