Energietipp: Neue Förderregeln für Sanierungen: Jetzt gut informieren bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale

Für einige Eigentümer:innen fallen die Zuschüsse künftig niedriger aus als bisher. Die maximal förderfähigen Kosten sowie der Klimageschwindigkeitsbonus für den Austausch alter Heizungen werden alle sechs Monate abgesenkt. Wer ohnehin einen Heizungstausch plant, kann sich deshalb mit einer frühzeitigen Umsetzung einen höheren Zuschuss sichern. Gleichzeitig wird die Förderung stärker auf Haushalte mit geringerem Einkommen ausgerichtet: Der Einkommensbonus steigt und ein neuer Kinderzuschlag erleichtert Familien den Zugang zu höheren Förderstufen. Die Förderung für die energetische Fachplanung und Baubegleitung bleibt zudem bestehen. Dadurch können Eigentümer:innen auch weiterhin qualifizierte Unterstützung bei der Planung und Umsetzung ihrer Sanierung in Anspruch nehmen und sich einen Teil der Kosten dafür fördern lassen. Wer von den neuen Regelungen profitieren möchte, sollte sich frühzeitig über die geltenden Fördervoraussetzungen informieren und den Förderantrag unbedingt vor Beginn der Sanierungsmaßnahme stellen. Für selbstnutzende Eigentümer:innen lohnt auch ein Blick auf die steuerliche Förderung energiesparender Maßnahmen, diese fällt in manchen Fällen höher aus.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bietet eine kostenfreie Erstberatung zu passenden Förderprogrammen und deren Anforderungen an. Darüber hinaus beraten die Energieexpert:innen auch unabhängig und kostenlos zu allen weiteren energetischen Fragen in Wohngebäuden an über 70 Standorten in Rheinland-Pfalz.

Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Der Energieberater hat am Donnerstag, dem 3. September, von 14.15 bis 18 Uhr Sprechstunde im Rathaus in Bitburg, Rathausplatz. Anmeldung unter Tel. 06561 6001-321.

Energietelefon der Verbraucherzentrale: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei), montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima.