Interkulturelle Woche in Bitburg: Vielfalt gemeinsam feiern

Bei leckeren Snacks, erfrischenden Getränken und in einer wunderbaren Atmosphäre gab es reichlich Raum für gute Gespräche und interkulturelle Begegnungen. Auch für die jüngsten Gäste war bestens gesorgt: Die Kinder konnten draußen ausgelassen spielen und freuten sich über ein buntes Kinderschminken.

Gemeinsam wurde die Vielfalt gefeiert, die unsere multikulturelle Gesellschaft auszeichnet. Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Sprachen, Traditionen und Erfahrungen leben und arbeiten in Bitburg Seite an Seite. Diese Vielfalt ist keine Trennung, sondern eine wertvolle Bereicherung für die Stadtgesellschaft.

In der Begrüßung betonte Frau Evers Khazaeli die Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration, dass die Interkulturelle Woche ein Zeichen für Begegnung und gegenseitiges Verständnis ist. Wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam handeln und offen aufeinander zugehen, können Vorurteile abgebaut und Vertrauen aufgebaut werden.

Jeder Mensch soll sich in Bitburg willkommen, sicher und respektiert fühlen – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Sprache oder Religion. Ein gutes Zusammenleben entsteht nicht von allein. Es braucht Engagement, Toleranz und den Mut, aufeinander zuzugehen.

Viele Menschen leisten dafür bereits einen wichtigen Beitrag – in Vereinen, Schulen, Kindergärten, im medizinischen Bereich, in der Pflege, in Unternehmen und im täglichen Miteinander. Ihnen gilt ein herzlicher Dank.

Ein besonderes Dankeschön galt außerdem allen Menschen, die sich vor und hinter der Bühne sowie bei der Organisation ehrenamtlich engagierten und damit zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen.

Musik, Tanz und Kultur auf der Bühne

Auch das abwechslungsreiche Programm zeigte die kulturelle Vielfalt der Veranstaltung. Für die musikalische Eröffnung sorgte das Bläserensemble der Grundschule Nord Bitburg mit klassischen Stücken.

Im weiteren Verlauf stellten sich die Migrationsberatung und der Migrationsfachdienst DRK vor. Für Unterhaltung sorgten außerdem die Delly Dancer des Beda-Instituts und die Theater-AG des Staatlichen Eifel-Gymnasiums Neuerburg.

Ein weiterer Programmpunkt war ein Michael-Jackson-Tanz von Marius Ackermann. Die Shimmy-Angels-Bauchtänzerinnen präsentierten anschließend ihren Tanz. Mit „Rhythmus der Kulturen“ und einer Darwischtänzer-Lichtershow wurde die kulturelle Vielfalt auch tänzerisch und visuell sichtbar.

Den musikalischen Abschluss des Programms bildete die DRK IKW Band, bevor die Veranstaltung in ein offenes Ende überging.

Die Interkulturelle Woche in Bitburg machte damit deutlich, wie Musik, Tanz, Begegnung und gemeinsames Engagement Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen können. Sie war ein Zeichen dafür, dass Vielfalt das gemeinsame Leben bereichert und dass Bitburg auch in Zukunft eine offene und vielfältige Stadt bleiben soll.