Gespinstmotten: Kein Grund zur Sorge

Gespinnstmotte Raupenplage

Bei den Gespinstmotten handelt es sich um ein natürlich vorkommendes Phänomen. Die Raupen überziehen einzelne Bäume oder Sträucher mit feinen Gespinsten, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Auch wenn die betroffenen Pflanzen zeitweise stark eingesponnen oder kahlgefressen erscheinen, erholen sich gesunde Gehölze in der Regel vollständig.

Für Menschen und Haustiere besteht keine Gefahr. Die Tiere sind weder giftig noch gesundheitsschädlich. Anders als beispielsweise - der Eichenprozessionsspinner - besitzen Gespinstmotten keine gefährlichen Brennhaare.

Die Verwaltung bittet daher darum, keine eigenständigen Bekämpfungsmaßnahmen vorzunehmen. Der Einsatz von Chemikalien oder das Entfernen der Gespinste ist in den meisten Fällen nicht erforderlich. Die Natur reguliert den Befall gewöhnlich innerhalb kurzer Zeit selbst.

Nähere Informationen der NABU: https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insekten/gespinstmotten/index.html