Die Veranstaltung wird in diesem Jahr wieder auf dem jüdischen Friedhof durchgeführt. Eröffnet wird die Gedenkfeier mit einer Ansprache von Bürgermeister Heiko Jakobs, es folgen Wortbeiträge und Gedanken von Henri Juda, dessen Vorfahren selbst Opfer der Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes wurden, sowie einer Schulklasse des St. Willibrord-Gymnasiums.
Gegen Ende der Gedenkfeier erfolgt die traditionelle Kranzniederlegung, um die ehemaligen jüdischen Mitbürger zu ehren, deren Leben von den Nationalsozialisten ausgelöscht wurde.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, die Gedenkfeier zu besuchen
oder sich im Laufe des Tages auf dem jüdischen Friedhof oder auch an der Gedenk-Stele auf dem
Platz „Am Markt“ einzufinden, um einen Moment innezuhalten, zu gedenken, zu beten oder eine
Kerze aufzustellen. Wer möchte, kann außerdem nach jüdischem Brauch einen Stein niederlegen, der als Symbol dafür dient, dass die Verstorbenen nicht vergessen sind.
