Bitburg im Nationalsozialismus – Einleitung
Die nationalsozialistische Herrschaft prägte nicht nur die politischen Zentren des Deutschen Reiches wie Berlin oder Nürnberg, sondern griff tief in das alltägliche Leben kleiner Städte und Gemeinden ein. Auch in Bitburg hinterließ der Nationalsozialismus deutliche Spuren im Stadtbild, in öffentlichen Institutionen und im Leben der Bevölkerung. Dies geschah durch Propaganda und politische Organisation, Gleichschaltung staatlicher Institutionen, ideologische Erziehung der Jugend sowie durch die systematische Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung.
Viele dieser Orte existieren bis heute und das oftmals ohne, dass ihre historische Bedeutung unmittelbar sichtbar ist. Der Stadtrundgang „Bitburg im Nationalsozialismus“ möchte diese Spuren anhand folgender Stationen wieder sichtbar machen.

1. Station: Jüdischer Friedhof
2. Station: Parteizentrale der NSDAP
3. Station: ehemalige Landwirtschaftsschule
4. Station: Gedenkstele am Markt
5. Station: Synagoge
6. Station: „Judenhaus“ in der Kölnerstraße 4
7. Station: HJ-Heim
8. Station: Amtsgericht
Anmerkung zum Blick über den berühmten Tellerrand
Um die Seelen und Herzen nicht nur der jungen Menschen zum klingen zu bringen und zu beflügeln!
Gibt es für uns alle eine sehr wichtige Kernaussage; und zwar Gedanken und Gefühle sind machtvoll. Hierzu fällt mir gerade auch ein Zitat aus dem Talmud ein, das wunderbar dazu passt:
Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.Achte wiederum auf deine Gedanken, denn sie werden zu Gefühlen. Denn alle kennen das: Ab und zu hat jeder von uns mal einen negativen Gedanken. Wenn diese negativen Gedanken aber überhand nehmen, dann kann man, wenn man sich seiner selbst bewusst und achtsam ist, feststellen, dass man sich nicht gut fühlt (z. B. unsicher, ängstlich, müde, wütend)
Dementsprechend negative Worte spricht man aus und in weiterer Folge sind auch die Handlungen in den meisten Fällen keine besonders positiven. Und sofort!
„Es sind förmlich die geistigen Gesetze“.
