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Jüdischer friedhof

Jüdischer Friedhof

Die Toten der jüdischen Gemeinde Bitburg wurden zunächst in Aach bei Trier oder in Trier beigesetzt. Nach jahrelangen Prozessen erhielten die Juden schließlich eine Genehmigung zur Anlage eines eigenen Friedhofes am südlichen Ausgang des städtischen Friedhofes zum Talweg. Seit 1890/1891 konnte dieser Friedhof belegt werden.

Aus der Geschichte des Friedhofes heißt es:
(Artikel in der Allgemeinen Zeitung des Judentums vom 4. Dezember 1896)
Der Stadtrat in Bitburg beschloss daselbst von der unterhalb des Kirchhofes gelegenen Hospitalwiese einen genügend großen Teil als Begräbnisplatz einzurichten.“

Auf dem Friedhof sind noch fünf Grabsteine, alle in Form von Obelisken erhalten, drei davon mit deutscher Inschrift (Datiert 1900, 1904, 1906), einer nur mit hebräischer Inschrift und einer ohne Inschrift. Zusätzlich befindet sich auf dem Friedhof eine Inschrift mit 30 Namen.

Weitere Informationen zum jüdischen Friedhof finden sich hier.