Friedhof Erdorfer Straße ist ein Ort der Ruhe und des Gedenkens

So wurde beobachtet, dass sich insbesondere zu bestimmten Zeiten Personengruppen auf dem Friedhof aufhalten und dieser teilweise als Treffpunkt genutzt wird. In Einzelfällen wurde dabei auch ein Verhalten festgestellt, das mit der Würde und Funktion eines Friedhofs als Ort der Ruhe, des Gedenkens und der Besinnung nicht vereinbar ist.

Vor diesem Hintergrund prüft die Verwaltung derzeit verschiedene Maßnahmen. Unter anderem wird das untere Tor während der Schulzeiten unter der Woche geschlossen. Ziel ist es, die Nutzung des Friedhofs als bloße Wegeverbindung in besonders sensiblen Zeiten einzuschränken und so die notwendige Ruhe auf dem Gelände besser zu gewährleisten.

Darüber werden die Kontrollen auf dem Friedhof durch das Ordnungsamt zu relevanten Zeiten ausgeweitet, insbesondere im Umfeld von Schulschluss und in den Abendstunden.

Gerade mit Blick auf die bevorstehende wärmere Jahreszeit ist damit zu rechnen, dass die Nutzung öffentlicher Aufenthaltsorte weiter zunimmt. Die Stadt setzt dabei nicht allein auf ordnungsrechtliche Maßnahmen, sondern möchte jungen Menschen zugleich alternative Treffpunkte aufzeigen. Als mögliche Aufenthaltsorte kommen beispielsweise der Schulhof der ehemaligen Edith-Stein-Hauptschule oder der Bereich der dortigen Skateanlage in Betracht, soweit diese Flächen entsprechend zur Verfügung stehen.

 

Die Stadt Bitburg bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und Rücksichtnahme. Der Friedhof ist und bleibt ein besonders sensibler Ort, an dem Respekt und ein würdevolles Verhalten selbstverständlich sein sollten.